Hochschulentwicklungsplan 2023–2028

14 Der Hochschulentwicklungsplan – Grundlagen und Entstehungsprozess Planungsgrundsätze des HEP 2023–2028 (durch den Senat in seiner Sitzung vom 27.06.2022 gebilligt) I. Ziel der Hochschulentwicklung der kommenden Jahre ist es, die Hochschule als eine in all ihren Verantwortungsfeldern nachhaltig und authentisch agierende Organisation über die Hochschulgrenzen hinaus sichtbar zu profilieren. Hierdurch soll die Hochschule weiter an Attraktivität gewinnen. II. Der HEP richtet den Blick auf die gesamte Hochschule Bochum mit ihren Campus Bochum und Velbert/Heiligenhaus, ihren Außenstellen und Netzwerken. Er macht nach innen und nach außen deutlich, welche Ziele die Hochschule mittelfristig verfolgt und mit welchen Strategien sie diese erreicht. Im Zuge der Entwicklungsmaßnahmen sollen geeignete Unterstützungsnotwendigkeiten und -strukturen identifiziert, angeregt und geschaffen werden, um Umsetzungserfolge langfristig zu erzielen und zu sichern. Der HEP hilft den Hochschulmitgliedern als Kompass und Richtschnur bei der Weiterentwicklung der Organisation, ihrer Binneneinheiten sowie ihrer inneren und äußeren Vernetzung. III. Die Hochschulentwicklung orientiert sich am Leitbild und dem darin verankerten gemeinsamen Wertesystem der Hochschule. Mit der Entwicklungsplanung bekennt sich die Hochschule zu einer friedlichen und demokratischen Welt. Sie berücksichtigt den rechtlichen Orientierungsrahmen und die existierenden strategischen Leitplanken der Hochschule. Letztere werden hinsichtlich ihrer aktuellen und perspektivischen Passung bewertet und anforderungsgerecht weiterentwickelt. Der Gleichstellung, der Beseitigung von Beteiligungs- und Entwicklungsbarrieren für alle Statusgruppen und der Vielfalt ihrer Mitglieder wird im HEP Rechnung getragen. Der HEP lässt bewusst Raum für eine bedarfsgerechte Umsetzung, sodass dynamisch auf Impulse im Aufgaben- und Verantwortungsbereich der Hochschule bzw. auf politische oder wirtschaftliche Dynamiken reagiert werden kann. IV. Die Hochschulentwicklungsplanung beruht auf einer umfassenden und ehrlichen Selbstreflexion des bisher Erreichten und zielt auf die konsequente Weiterentwicklung bewährter Ansätze und die Integration innovativer neuer Handlungsfelder. Die Hochschulentwicklung soll die vorhandenen Profilelemente der Hochschule sowie die besonderen Leistungen ihrer Handelnden sichtbarer machen und stärken. Sie soll gleichermaßen Raum für Kreativität und Agilität schaffen als auch die Entstehung neuer charakteristischer Profilelemente ermöglichen. 01.1

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