Hochschulentwicklungsplan 2023–2028

Eine auf allen Ebenen spürbare Entwicklung ist die Digitalisierung der Arbeitsformen und -prozesse. 35 Handlungsfeld Personalentwicklung Hochschule. Sie wird darum die Führungskräfteentwicklung weiter ausbauen. Zusätzliche notwendige, neue Fähigkeiten, wie z. B. das Führen auf Distanz, werden identifiziert und durch entsprechende Fort- bildungsformate weiterentwickelt. Ein Teil der Führungskräfteentwicklung wird es sein, noch unerkanntes Potenzial der einzelnen Beschäftigten zu erkennen, zu fördern und für die Hochschule nutzbar zu machen. Wir unterstützen die Beschäftigten in diesem Prozess und geben ihnen den notwendigen Übungsraum sowie das begleitende Feedback. So werden etwa Sachbearbeitende zu Projektleitenden oder erschließen sich ganz neue fachliche Bereiche. Potenziale, Ziele und Handlungsbedarfe Die Entwicklung der Kompetenzen und Fähigkeiten des Hochschulpersonals wird zukünftig an den strategischen Anforderungen ausgerichtet, die sich aus diesem HEP, anderen strategischen Hochschulaktivitäten, neuen Arbeitswelten (New Work), aber auch von außen eingesteuerten Anforderungen ergeben. Dabei werden auch individuelle Entwicklungsbedarfe berücksichtigt. Hierzu werden die benötigten Fähigkeiten und Kompetenzen identifiziert und daraus konsistente Entwicklungsaktivitäten ab- und eingeleitet. Ebenso ist die Motivation und Befähigung zur Über- nahme von Verantwortung, also Ownership, ein wesentliches Ziel. Die Personalentwicklung unterstützt aktiv die persönliche Bereitschaft, sich im Sinne eines lebenslangen Lernens den veränderten Anforderungen und Rahmenbedingungen der Arbeitswelt „Hochschule“ zu stellen und diese aktiv mitzugestalten. Eine auf allen Ebenen spürbare Entwicklung ist die Digitalisierung der Arbeitsformen und -prozesse. Hierzu werden über Personalentwicklungsprogramme die notwendigen Voraussetzungen sowohl auf der Ebene der Sachbearbeitung als auch für die Führungskräfte geschaffen. Dazu gehört z. B. das Führen auf Distanz, das zukünftig eine größere Bedeutung gewinnen wird, oder selbstorgansiertes Lernen, das eine neue Art der Fortbildung ermöglichen wird. Die im Kontext des Projekts DIGI-V.nrw7 der digitalen Hochschule NRW (DH.NRW) entwickelten Fortbildungen werden unmittelbarer Bestandteil des Angebotsportfolios an der Hochschule Bochum. Im Bereich des wissenschaftlichen Personals werden akademische Karrieren zukünftig durch gezielte Entwicklungsmaßnahmen bestmöglich auf die jeweiligen Herausforderungen vorbereitet und flankiert. Dies wird zum einen durch ein Qualifizierungsprogramm für Neuberufene geschehen, zum anderen wird die Hochschule den Bereich der Hochschuldidaktik als neues Feld strukturell entwickeln und ein entsprechendes kontinuierliches Weiterbildungsangebot im wissenschaftlichen Bereich etablieren. Im Kern werden dies aufeinander aufbauende, die Angebote des Netzwerks hdw nrw8 nutzende, hochschuldidaktische Weiterbildungscurricula sein, die empfohlene Mindeststandards für die hochschuldidaktische Kompetenzentwicklung aller Lehrenden setzen und so auf ein verlässlich hohes Niveau der Lehrqualität einzahlen. Die Organisation wird über das ISD erfolgen. Die Digitalisierung der Lehre wird insbesondere über das neu gegründete DigiTeach-Institut unterstützt und damit ein Angebot für die Professionalisierung der digitalen Lehre geschaffen. 7 https://www.dh.nrw/kooperationen/DIGI-V.nrw-86 8 https://www.hdw-nrw.de/ueber-uns 03.3

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